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Über mich

Mit einigen Unterbrüchen begleitet mich die Modelleisenbahn seit meiner Kindheit. Meine erste Eisenbahn war neben der bekannten Holzeisenbahn und der Lego Eisenbahn, die Märklin Eisenbahn meines Vaters, mit der er selbst als Kind spielte. Die Loks meines Vaters befinden sich noch heute in meinem Besitz und sind sogar betriebsfähig.

Meine erste Anlage befand sich klassisch auf einem Holzbrett in meinem Zimmer. Die Geschichte, dass ich meine Modelleisenbahn selbst dem Samichlaus vorführte, höre ich von meinen Eltern noch heute. Später mieteten wir für die Modelleisenbahn einen separaten Raum in einem entfernten Gebäude. Da wir dann aber 1989 vom Aargau in den Kanton St. Gallen umzogen hatten wir diesen Raum nur eine zu kurze Zeit. Hier hatte ich dann noch einige Jahre eine Modelleisenbahn in einem kleinen Kellerraum. Als ich dann 1992 meine Lehre als Schreiner begann. kam die Märklin Eisenbahn in Kisten verpackt. Dort blieb sie viele Jahre bis ich 2008 passende Räumlichkeiten für eine neue Anlage in unserem eigenen Haus hatte.

Beim Aufbau der ersten Anlage merkte ich, dass ich mich entscheiden musste in welche Richtung meine Modelleisenbahn gehen sollte. Der erste Grundriss war nicht gerade prickelnd und ausserdem reizte mich die digitale Bahn. Ich überlegte mir sogar kurz komplett auf die Spur N zu wechseln. Das fand ich aber auf Grund des bestehenden Materials als zu schade. Ich entschied mich auf Digitalbetrieb umzustellen. Allerdings hatte ich absolut keine Ahnung von Digital und musste mich erst lange und intensiv informieren. Als erstes legte ich mir dann ein Märklin Startset mit einer MobileStation von Märklin zu und lies einige alte Loks von meinem Vater auf Digitalbetrieb umrüsten. Irgendwann entschied ich mich von meinen alten Metallgleisen zu trennen. Diese konnte ich äusserst lukrativ im Internet verkaufen. Somit hatte ich ein gutes Startkapital um mit dem C-Gleis zu beginnen.

Mit meiner ersten "richtigen" Anlage konnte ich dann sehr viele Erfahrungen über den gesamten Anlagenbau, den Digitalbetrieb und vieles andere sammeln. Die Anlage wuchs immer weiter und wurde immer grösser. Mit den vielen Erweiterungen zeigten sich auch immer mehr Probleme und meine Anforderungen stiegen auch immer mehr.

Als ich mich dann entschied die Anlage abzubauen, dachte mein Umfeld schon manchmal ich hätte einen Knick in der Tanne. Aber ich wollte die gemachten Erfahrungen bestmöglich in einer neuen tollen Anlage umsetzen. Ich wollte einen Bahnhof wo ich mit mindestens 3m langen Züge einfahren kann, einen riesigen Schattenbahnhof wo ich all meine Züge unterbringen und der auch für zukünftiges Rollmaterial Platz bietet, eine schöne lange Paradestrecke, möglichst schöne Steigungen und natürlich soll sie auch Digital bestens gerüstet sein.

Nach etlichen Entwürfen begann dann im Winter 2015/16 der Bau meiner neuen aktuellen Anlage. Ich muss sagen ich bin bisher sehr zufrieden. Natürlich musste ich auch hier Kompromisse eingehen. Ich baue meine Anlage komplett mit Märklin C-Gleis. Der Platz für schön langgezogene Kurven mit K-Flexgleis war einfach zu knapp. Aber ich kann damit leben und ich glaube ich habe das Beste herausgeholt.

Das Hobby Modelleisenbahn finde ich wirklich einmalig. Egal nach was ich gerade Lust habe, es gibt immer etwas zu tun. Technischer Anlagenbau, Loks umbauen und programmieren, sich mit dem Traincontroller herumschlagen, Bauen der Landschaft wo mir auch ab und zu meine Tochter hilft – noch lieber, wenn Pferde vorkommen und nicht zu vergessen mal einfach nur "Isebähnle". Es wird nie langweilig – und sonst baut man halt wieder eine neue Anlage!

Daniel Flori